Der Agentic-Engineering-Workflow
Ein praktischer, achtteiliger Leitfaden, der den Weg von ad-hoc-KI-Prompts hin zu einem disziplinierten Workflow beschreibt, dem man im Produktionsbetrieb vertrauen kann. Jeder Teil ist in sich abgeschlossen: Lesen, Beispiele übernehmen und diesen Baustein im eigenen Workflow einrichten.
Der rote Faden durch alle acht Teile: Ihr eigentliches Produkt ist kein Code mehr — es ist das System, das Code erzeugt. Das Modell ist nur ein kleiner Teil dieses Systems. Alles, was Sie darum herum aufbauen (Regeln, Kontext, Tests, Review, Observability), entscheidet darüber, ob der Output vertrauenswürdig ist.
Die Serie
- Die Rule-Datei einrichten — dem Agenten das Projektwissen vermitteln, das ein neues Teammitglied braucht.
- Den Kontext gestalten — steuern, was der Agent sieht und wann.
- Verifikation aufbauen — Tests und Evals als Vertrag mit der KI.
- Die Arbeit ausführen — Conductor vs. Orchestrator und wo Agenten in den Alltag passen.
- Reviewen und ausliefern — Fehler erkennen, die „richtig aussehen".
- Kosten kontrollieren — Total Cost of Ownership und Model-Routing.
- Produktionsagenten ausliefern — vom Prototyp-Skript zu einem Produkt mit Substrat.
- Als Teamstandard etablieren — das Harness versionieren, auf Evals absichern, nach Urteilsvermögen einstellen.
Anwendungshinweise
- Solo-Entwickler? Die Teile 1–6 genügen, um den täglichen Workflow grundlegend zu verbessern. Mit Teil 1 beginnen.
- KI-Produkt im Aufbau? Teil 7 hinzufügen.
- Teamlead? Teile 1–8, mit besonderem Gewicht auf 3, 5 und 8.
Quelle: The New SDLC With Vibe Coding (Google) — https://www.kaggle.com/whitepaper-the-new-SDLC-with-vibe-coding